Verfasst von: liefland | April 11, 2009

Ausgabe Nr. 14 (1793) vom 11. April 2009

Er ist nicht hier, Er ist auferstanden.                                            Lukas 24, 6

Auszüge aus Svētdienas Rīts, Zeitung der Evangelisch-lutherischen Kirche Lettlands, herausgegeben von ICHTYS GmbH, erscheint seit Januar 1920.

Ostersonntag    Ausgabe Nr. 14 (1793)  vom  11. April 2009

Botschaft des Erzbischofs zum Osterfest 2009 Jānis Vanags, Erzbischof von Riga

Christus ist auferstanden! Diese Worte sind nicht nur ein traditioneller Ostergruß, sondern  das Bekenntnis, das den Ausweg selbst aus der hoffnungslosesten Situation, den Ratschluss  Gottes zeigt. Jesus erlitt solches Unrecht und solche Enttäuschungen, wie sie sich nur die Welt einfallen lassen kann. Jesu schmachvoller Tod begrub alle Pläne, Hoffnungen und alle Vorstellungen  Seiner Jünger vom Leben. So sehr waren die Jünger in die Sackgasse geraten, dass ihnen nichts mehr übrig blieb, als sich zu verstecken und die Tür zu verschließen. Sie hatten keine Ahnung von dem, was weiter geschehen und wie alles enden sollte.

Doch Gott wusste, was geschehen würde. Christus erstand aus dem Grabe am Ostermorgen. Er kam zu den Jüngern durch die verschlossene Tür und eröffnete ihnen einen neuen Weg. Die Mächte, welche Jesus gekreuzigt hatten, konnten auch sie festnehmen und töten, aber nicht aufhalten. Sie hatten keine Angst, denn nach dem Sieg Christi über den Tod gab es das Verderben nicht mehr. Wer in der Welt mit Christus lebt und Jesus im Tode ähnlich wird, ist bei Ihm auch bei der Auferstehung in der Herrlichkeit zum ewigen Leben.

Heute fühlt die Welt, dass sie in die Sackgasse geraten ist. Als die Republik Lettland nach dem Ersten Weltkrieg ausgerufen wurde, feierte das Volk die Freiheit und das Aufblühen der Wirtschaft. Ein Stückchen Land für jeden, einen blühenden Kapitalismus und eine frohe und lichte Zukunft verhieß der von allen angebetete Führer des Volkes. Doch das alles war nur sehr zerbrechlich. Die Verschwörung der Großmächte zerstörte sowohl diesen Traum als auch den Staat Lettland. Fünfzig Jahre lang wurden andere Wertvorstellungen angebetet. Viele fingen an, daran zu glauben. Doch das alles ging in einem Augenblick zu Grunde, ebenso wie bei einem Erdbeben ein verkehrt erbautes Gebäude einstürzt. Mit Begeisterung haben wir uns nun an den Aufbau einer Burg der freie Marktwirtschaft und der politischen Demokratie geklammert und diese mit weltlichen liberalen Wertvorstellungen gefüllt; doch es vergingen keine 20 Jahre, bis die Ziele, die zu erreichen wir gekämpft haben, wieder zerbrochen sind, und viele, denen wir hoffnungsvoll vertrauten, uns hintergangen haben. Lässt uns unsere Erfahrung überhaupt  noch jemandem glauben oder uns auf etwas verlassen?

Der Apostel Johannes schreibt: „Die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.“ (1. Joh. 2,17)

Wir haben es mehrfach erfahren müssen, wie alle Hoffnungen, die sich auf den weltlichen Fortschritt stützen, zunichte werden.

Dagegen sagt der auferstandene Christus: „Siehe, ich habe dir eine Tür aufgetan, und niemand kann sie zuschließen: denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.“ (Offb. 3, 8)

In dieser von Kummer bedrückten Zeit sollten wir uns viel tiefer unseren Beziehungen zu Christus zuwenden. Das Herz des Menschen ist dort, wo sich sein  größter Schatz befindet. Wenn unser Herz bei Christus ist, dann kann niemand uns das Leben und die Hoffnung nehmen. Wir dürfen dankbar materielle Werte oder die Möglichkeiten des beruflichen Weiterkommens annehmen, und alles, was wir auf ehrliche Weise erreicht haben, aber vertrauensvoll alles, was uns gehört und was wir sind, dem Willen Gottes überlassen. Er lässt die Seinen nicht zuschanden werden, und das Leben mit Christus vermag so viel zu geben, dass alles andere zweitrangig wird.

Viel wird von der Freiheit und den Rechten des Individuums geredet, aber in dieser Zeit müssen wir unsere gemeinsame Kraft neu entdecken, den Wert unserer Kirchengemeinde erfahren. Beachten wir, dass sich Christus nach Seiner Auferstehung nicht der ganzen

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Menschheit, sondern nur einigen gezeigt hat. Die Menschen mussten die Osterbotschaft voneinander empfangen. Das ist der Wille unseres auferstandenen Herren, dass wir Seine Auferstehung  aneinander entdecken. Wir müssen unsere Augen aufmachen, um zu sehen, wie unser Nächster lebt. Vielleicht braucht jemand die Hilfe und Unterstützung, die gerade wir ihm geben können? Oft ist das gar nicht materielle Hilfe oder ein Almosen, sondern Ermutigung,  Ansporn, die helfende Hand oder die Schulter des Freundes. Das ist der Wille Christi, dass wir Zeugen Seiner Auferstehung werden, wenn nötig, dann auch mit Worten, aber Sein höchstes Gebot lautet: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Lukas 10,27)

Christus ist auferstanden! Für uns alle hat er gelitten, ist er gestorben und auferstanden !

Die Kraft der Auferstehung. „Meine Kraft ist in dem Schwachen mächtig.“(2. Kor. 12,9)

Elmārs Ernsts Rozītis, Erzbischof der lettischen Ev.-luth. Kirche im Ausland

Ostern ist das Fest der Auferstehung, bei dem wir in jedem Jahr an die Auferstehung Jesu Christi von dem Tode zum ewigen Leben gedenken. Wenn jemand stirbt, dann sind ihm alle Möglichkeiten genommen, die auf seiner eigenen Kraft gegründet waren. Demgegenüber zeigen sich bei ihm Gottes Kraft und Gottes Möglichkeiten in ihrer Fülle. Die Auferstehung liegt in Gottes Macht! Dieses Wunder können wir bereits vor dem Tode erfahren. Jeder Sonntag trägt das Merkmal von Ostern und wird als kleines Osterfest gefeiert, wie der Beginn eines neuen Lebensabschnittes im Vertrauen auf die Kraft Gottes. Für einen Augenblick legen wir alle unsere alltäglichen Anstrengungen beiseite – und können es oft erleben, dass unser Leben und unser Schaffen mit Gottes Segen viel besser vorangeht als wir es uns haben vorstellen können. In der Kraft Gottes auferstehen! Mir fällt es manches Mal schwer, am Morgen aufzustehen. Ich habe keine Kraft und es gibt so viel Arbeit.! Dann ist es gut zu wissen, an wen ich mich wenden kann. Ich kann darum bitten, dass Gott mich mit Seiner Kraft und Seinen Gaben erfüllen möchte. Dass dieses Osterwunder auch an mir geschehen möchte. Am Besten ist es, jeden Tag damit zu beginnen, dass wir nicht unsere eigenen Absichten  und Betrachtungen der eigenen Möglichkeiten in den Vordergrund stellen, sondern im Gebet den Tag ganz der Erfüllung des Willens Gottes anbefehlen. Er möchte es nicht, dass dieser Tag für uns schlechter würde als wir es uns selbst wünschen. Das Ostergeheimnis kann in uns zum Geheimnis unseres Lebens werden. „Mit unsrer Macht ist nichts getan.“ – das bedeutet nicht, dass damit unsere Kraft und unsere Fähigkeiten in Abrede gestellt werden, sondern es ist die Feststellung der Wirklichkeit. Unsere körperlichen, wirtschaftlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Fähigkeiten – die sind ja gut und schön, aber doch sehr begrenzt und uns nur für eine bestimmte Zeit gegeben.

Selbstverständlich sind wir für die Entwicklung und Anwendung dieser Fähigkeiten zuständig. Aber dennoch, wenn von denen alle Perspektiven unseres Lebens abhingen, dann sähe das für uns recht traurig aus.. Besser ist es, wenn wir der Güte uns nahe stehender Menschen gewiss sein können; dann können wir sicherer und fröhlicher leben. Aber am allerbesten ist es, wenn wir unser Leben in der Hand Gottes wissen, sowohl in Augenblicken der Stärke als auch dann, wenn wir nur wenig oder gar keine Kraft mehr haben.

Denn dann können wir etwas Wunderbares erleben: das Ostergeheimnis! Dass sich in unserem Leben die Kraft Gottes immer stärker bemerkbar macht., etwas unbegrenztes, schönes, ewiges. Das vollständig zu beschreiben, woran wir Anteil haben werden, übersteigt alle unsere Möglichkeiten. Das kann uns Kraft und sogar die Freude schenken, wenn alle  Sicherheiten unseres persönlichen Lebens und der Gesellschaftsordnung zerfallen und zusammenstürzen, wie es in dieser Zeit ganz besonders deutlich wird, wie schnell das

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verloren gehen kann, worauf wir uns wirtschaftlich in Lettland und außerhalb Lettlands so sehr verlassen haben. Gerade wegen dieser unserer Schwäche lasst uns zu Ostern den Gottesdienst gemeinsam feiern! Mit meinen Grüßen an die ELKL, ihre Gemeinden und ihre Gemeindeglieder wünsche ich allen, dass sie bei unserem Mangel Gottes Möglichkeiten erkennen. Ich wünsche Euch, immer mehr aus der Liebe Gottes zu leben, die stärker ist als der Tod. Sie schenkte am Morgen des Ostertages die Kraft der Auferstehung, und gibt uns die Kraft, an jedem Morgen wieder neu aufzustehen.

Schätze von Daugavpils (Dünaburg) Ingrīda Briede.

Die erste lutherische Kirche der zweitgrößten Stadt Lettlands, Daugavpils, stand auf dem Territorium der Festung Dünaburg. Als dieses Gebäude für die schnell wachsende Gemeinde zu klein wurde, beschloss die Gemeinde den Bau eines neuen Gotteshauses, der heutigen Martin Luther Kathedrale. Der Architekt dieses Gotteshauses war Wilhelm Neumann. Aus den in der hiesigen Steinbrennerei angefertigten Ziegeln wurde eine Kirche nach gotischem Vorbild erbaut. In ihrer Anlage ist sie der Neuen St. Gertrudkirche in Riga ähnlich..

Diese Kirche wurde 1893 geweiht. Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde sie mehrfach restauriert. Bei ihrem Rückzug im Jahr 1941 verbrannte die Sowjetarmee die Kirche. So wurden auch die Turmspitze und die ganze Inneneinrichtung Opfer dieses Brandes. Während des Krieges renovierte die Gemeinde die Kirche. Nach dem Kriege wurde die Kirche 1945 verwüstet und alle Gegenstände aus Holz wie der Altar, die Kanzel, die Bänke und der Fußboden verheizt. Die Kirche wurde als Materiallager genutzt.

Im Jahr 1992 erhielt die Gemeinde ihre Kirche zurück, und 1994 begannen die Bau- und Restaurierungsarbeiten. Am 2. Juli 2005 wurde die Kirche mit ihrer von den Studierenden des Handwerks in Ogre unter der Anleitung von Ainars Logins neu angefertigten Inneneinrichtung mit Altar, Kanzel, Bischofsstuhl, Taufstein, Taufgefäßen und Kirchenbänken geweiht.

Die Autorin der Inneneinrichtung des Gotteshauses Maija Avota berichtet:  „Über das Projekt für die 2005 geweihte vollständige Inneneinrichtung hatte man bereits mehrere Jahre lang nachgedacht. Die Konzeption für Altar und Kanzel hatte ich bereits Ende 2003 erstellt. Im Blick  auf die Kirche von Daugavpils hatte ich als Künstlerin völlig freie Hand, denn die Kirchengemeinde erhob keine strengen Forderungen. Den einzigen Impuls lieferte das Kirchengebäude. Das bestimmte die Atmosphäre und den Charakter des Innenraumes. Dabei war die nach neogotischem Vorbild entstandene Form zu berücksichtigen. So erarbeitete ich einen Plan für den Innenraum und suchte nach einer Lösung, die den alten Gewölben gerecht wird, doch die Gegenstände selbst sollten den Voraussetzungen der Formen der Gegenwart entsprechen. Zuerst entstanden die Bänke für die Gemeinde, die ich in den noch nicht renovierten Kirchenraum stellte. Vielleicht war das ein sehr kühner Gedanke, mit den Bänken zu beginnen. Aber das sind die Gegenstände, mit welchen die Menschen den unmittelbarsten Kontakt haben. Sie sitzen darauf, berühren sie mit ihren Händen, lehnen sich während der Liturgie mit ihrem Rücken an. So sind sie eigentlich fast noch wichtiger als der Altarraum. Und gerade die Bänke waren es, welche die Gemeinde und die Sponsoren von der Richtigkeit des eingeschlagenen Weges überzeugten. Sie wurden zur Grundlage für die übrigen Lösungen wie den Taufstein in dem Taufbereich. Das einzige, was der Gemeinde bei der Zerstörung ihres Gotteshauses noch gelungen ist, war die Rettung des Altargemäldes. Dieses war bereits restauriert, als ich es zum ersten Mal zu sehen bekam und zum neuen Zentrum des neu erbauten Altars werden sollte. Diesem Bilde sowie dem ganzen Innenraum musste der ganze Altarraum in seinen Proportionen und in seinem Rhythmus entsprechen. Ein zweites Bild aus dem Besitz der Kirchengemeinde wurde mit dem entsprechenden Rahmen ausgestattet und im Taufbereich untergebracht.“

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Im Dezember 2007 fand der Festgottesdienst anlässlich der Einführung von Bischof Einārs Alpe statt. Dabei wurde die Gottesdienstgemeinde von einer weißen und hellen, gerade fertig gestellten Kathedrale erwartet.

Die kleine Quelle.

Bearbeitung: Santa Cileviča

Eine große Trockenheit war über die Erde gekommen. Das Gras wurde braun und grau. Es gab keinen Regen, der Morgen begann ohne den Frühtau. Viele Tiere verdursteten, denn nur wenigen war es gelungen, dieser wüstenartigen Gegend zu entfliehen, Sogar die widerstandsfähigsten Bäume, deren Wurzeln  tief in die Erde hineinreichten, verloren Blätter. Brunnen, Flüsse, Quellen und Bäche waren versiegt. Eine einzige kleine Blume war noch am Leben geblieben, denn eine kleine Quelle versorgte sie mit ein paar Tropfen Wasser. Doch bei der Quelle kamen Zweifel auf: „Alles wird vertrocknen, verwelken und zu Grunde gehen. Daran kann ich doch gar nichts ändern. Was hat es für einen Sinn, dass ich die paar Tropfen Wasser der Erde zukommen lasse?“ Nebenan stand ein Baum. Als er die Klage der Quelle vernahm, sagte er: „Niemand erwartet von dir, dass du die Wüste zum Blühen bringst. Dein Auftrag ist, eine kleine Blume am Leben zu erhalten.“

Chefredakteurin: Inga Reča

Anschrift der Redaktion: Alksnāja iela 3 .- Riga- LV 1050

E-Mail-Adresse: svetdienasrits@apollo.lv

Übersetzung: Johannes Baumann (abgeschlossen am 17.4.2009)

Brucknerstr. 24.-  D-27711 Osterholz-Scharmbeck

Telefon: 04791-13356

E-Mail-Adresse: baumann-ohz@arcor.de

Nachwort des Übersetzers

Dieses wird die letzte Ausgabe vor meiner Abreise nach Riga sein, von der ich wieder am 28. April zurück zu sein hoffe. Dann wird mich viel Arbeit erwarten, denn von der Redaktion hörte ich, dass sie heftig an der Erstellung einer Sonderausgabe zum 20 jährigen Jubiläum seit ihrem Wiedererscheinen im Jahr 1989 nach einem aufgezwungenen Schweigen von 50 Jahren

arbeitete. Zunächst werden wir jedoch in Riga am 24. April feiern. Dabei freut es mich ganz besonders, dass eine stattliche Schar aus vielen Gegenden Deutschlands daran teilnehmen und einige Gäste aus anderen Ländern gemeinsam mit dem großen lettischen Leserkreis mitfeiern möchten. Von einigen verehrten Lesern und Leserinnen bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass in den zurückliegenden Ausgaben nur wenig über einzelne Gemeinden und Propsteien berichtet worden ist. Das trifft für die Fastenzeit auch wirklich zu. Ich hoffe, dass sich das im anbrechenden Frühjahr ändern wird und werde besonders darauf achten, dass ich bei den Übersetzungen keinen der Berichte übersehe. Ich weiß, dass es in Deutschland viele Spender gibt, die sich ganz besonders bei dem Wiederaufbau von Kirchen und Gemeindehäusern hoch verdient gemacht haben. Bitte nehmen Sie es mir nicht übel, wenn ich an dieser Stelle keinen von ihnen besonders nenne. Aber ich weiß auch, welche Liebe und welcher Einsatz hinter allen diesen Vorhaben steckt, ohne den manches – wie z.B. der Aufbau der Martin Luther Kathedrale in Dünaburg, über den in dieser Ausgabe berichtet wird – ganz bestimmt nicht zustande gekommen wäre.      J. B.

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